Am Samstag, den 29. August, treffen die Regensburg Phoenix auswärts auf die Schwäbisch Hall Unicorns. Für die Phoenix bedeutet die Partie das finale Spiel und den feierlichen Schlusspunkt einer historischen ersten Saison in der effect® ENERGY GFL, während die Gastgeber vor heimischem Publikum im Optima Sportpark noch einmal ihren Rhythmus vor den anstehenden GFL-Playoffs unter Beweis stellen wollen.
Kurz vor Ende der regulären Saison steht den Regensburgern damit die wohl schwerste Auswärtsaufgabe des Jahres bevor. Die Schwäbisch Hall Unicorns präsentieren sich in dieser Spielzeit gewohnt dominant und physisch stark. Dass die Haller zu den absolute Top-Teams der Liga gehören, bekamen die Regensburger bereits im Hinspiel am 4. Juli vor heimischer Kulisse zu spüren, als man sich mit 14:42 geschlagen geben musste. Das Coaching-Team der Unicorns versteht es blendend, die Stärken seiner Mannschaft auf beiden Seiten des Balls präzise auszuspielen und die Heimkulisse als emotionalen Rückenwind zu nutzen. Die Phoenix reisen jedoch keineswegs ohne Selbstbewusstsein nach Schwäbisch Hall. Die Regensburger zeigten in ihrer Premierensaison bereits mehrfach Charakter, Moral und große spielerische Disziplin. Wichtige Siege im Saisonverlauf gaben dem Team spürbaren Aufwind und das nötige Selbstvertrauen, um auch im letzten Spiel der Saison befreit aufzuspielen.
Für die Phoenix wird es in Schwäbisch Hall entscheidend sein, defensiv von Beginn an extrem kompakt zu stehen, Big Plays der Gastgeber frühzeitig zu unterbinden und das eigene Turnover-Verhältnis sauber zu halten. Ballverluste im eigenen Ballbesitz müssen konsequent vermieden werden, um der hochgefährlichen Haller Offensive keine kurzen Felder zu schenken. Gleichzeitig gilt es für die Regensburger Offense, mit variablen, langen Drives Kontinuität zu beweisen, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen und der eigenen Defensive wertvolle Verschnaufpausen zu verschaffen. In einer hochkarätigen Partie dieser Kategorie wird ein geschlossener, leidenschaftlicher und hochkonzentrierter Mannschaftsauftritt über vier Viertel hinweg der Schlüssel sein, um sich mit erhobenem Haupt aus der Saison zu verabschieden.
Fotos: Mike Hofmann